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Die nächsten Veranstaltungen mit Stefan Schwenke als Moderator: 3. Oktober Sparkassen Münsterland Giro.2010, 10. Oktober München Marathon, 7. November Straßenlauf Verl mehr>>>
 
Rekordrennen Ironman Austria
Sieger Marino Vanhoenacker im Ziel. Foto: Kärnten Ironman AustriaKlagenfurt, 13. Juli 2008. Weltrekord bei den Frauen, der dritte Sieg in Folge für Marino Vanhoenacker, das größte Teilnehmerfeld Geschichte und trotz zweier Unwetter ein unglaubliches Publikum: Der Kärnten Ironman Austria hat zur zehnten Austragung am Wörthersee neue Maßstäbe gesetzt. Für den Höhepunkt sorgte dabei eine Überraschungssiegerin. Sandra Wallenhorst aus Hannover hat in Klagenfurt nicht nur ihren ersten Ironman gewonnen sondern mit der Weltrekord-Zeit von 8:47:26 Stunden auch den 14 Jahre alten Weltrekord von Paula Newby Fraser gebrochen. „Ein Wahnsinnsrennen“, konnte auch Stefan Schwenke miterleben, der erst in der Nacht von der Jeantex-TOUR-Transalp nach Klagenfurt gereist war, um das Rennen erstemals Mikrofon begleitet zu können.
Mit 2453 Athletinnen und Athleten hatte der Ironman aber schon am frühen Morgen für erste Rekorde gesorgt, als sich das Feld um sieben Uhr mit einem traumhaften Start vor fast 20.000 Fans auf die 3,8 Kilometer lange Strecke im Wörthersee machte.
Bereits am Ende der ersten Disziplin zeigen die Favoriten dann ihre Ambitionen: Vanhoenacker kommt mit der ersten Verfolgergruppe an Land, bei den Frauen sind die Tschechin Lucie Zelenkova, die US-Amerikanerin Dede Griesbauer und die Britin Bella Comerford in Front. Wallenhorst fährt erst nach der Hälfte der Radstrecke auf Platz drei vor.
Auf der Laufstrecke kommen die Verfolger dem Belgier Vanhoenacker zwar zunächst nochmals näher, am Ende gewinnt er im Ironman-Stadion von Klagenfurt aber in 8:06:11 Stunden zum dritten Mal in Folge. Auf Platz zwei landet der Brite Stephen Bayliss in 8:13:53 Stunden. Ex-Radprofi Hannes Hempel holt als bester Österreicher in 8:16:56 Platz drei.
Schwimmstart im Wörthersee. Foto: Kärnten Ironman AustriaSandra Wallenhorst läuft in der Zwischenzeit mit dem schnellsten Ironman-Marathon aller Zeiten nicht nur immer weiter nach vorne sondern kurz vor dem Ziel auch an die Spitze und überrascht mit dem Weltrekord nicht nur sich selbst. „Auch Sprecher-Kollege Mike Hamel und ich konnten es erst gar nicht glauben, als die Meldungen von der Strecke kamen“, so Stefan Schwenke. Auf Platz zwei landet in 8:51:17 Stunden Comerford, die Verlobte von Stephen Bayliss. Vorjahres-Siegerin Edith Niederfriniger aus Südtirol wird in 8:59:45 Stunden Dritte.

Den nächsten Rekord feierte der Ironman Austria dann bereits zwei Tage nach dem Rennen. In nur 92 Minuten war der Ironman in Österreich mit 3000 Anmeldungen bereits für das kommende Jahr ausgebucht. Dann findet der Wettkampf am 5. Juli statt.

Link: Kärnten Ironman Austria

Fotos: Marino Vanhoenacker feiert seinen dritten Sieg in Folge und der Schwimmstart im Wörthersee. © Kärnten Ironman Austria

 
Wieder Wegmann: Rad-DM in Bochum
Fabian Wegmann im Ziel. Foto: Elmar KremserBochum, 29. Juni 2008. Fabian Wegmann hat sechs Tage vor dem Start der Tour de France in Bochum Radsport-Geschichte geschrieben. Durch einen erfolgreichen Angriff gut acht Kilometer vor dem Ziel hat sich der 28 Jahre alte Radprofi wie im Vorjahr als Solist den Titel des Deutschen Meisters gesichert und damit als erster Fahrer seit Hans Neumeyer vor 26 Jahren seinen Titel als Deutscher Meister auf der Straße verteidigt, wie es zuvor bei den Frauen schon Luise Keller gelungen war.
Noch zwei Sekunden rettete Wegmann am Ende ins Ziel, nachdem er sich allerdings schon gut 100 Meter vor dem Ziel aufgerichtet und die Hände jubelnd in den Himmel über Bochum gestreckt hatte. Damit darf er nun ein weiteres Jahr im Trikot des Deutschen Meisters fahren. „Perfekt dann erkennt mich meine Freundin Johanna bei der Tour de France im Feld immer auf Anhieb“, so Wegmann nach dem Erfolg auf der 19,1 Kilometer langen Runde. „Ich bin jetzt fix und fertig, aber die Titelverteidigung war ein großer Traum von mir“, so Wegmann nach den Deutschen Meisterschaften, die einmal mehr Stefan Rosiejak gemeinsam mit dem Kollegen Karsten Migels am Mikrofon begleitete.
Karsten Migels und Stefan Rosiejak. Foto: Ulrich Müller Im Sprint der verbliebenen Verfolger auf der schon von Herbert Grönemeyer besungenen Königsallee in Bochum holte Altmeister Erik Zabel vom Team Milram zehn Jahre nach seinem letzten Titel mit Silber einmal mehr Edelmetall. Bronze ging an Top-Sprinter Gerald Ciolek vom Team High Road, der damit kurz vor dem Start der Tour de France nochmals seine Top-Form präsentierte.
„Ich hatte mir viel vorgenommen, auch wenn ich wusste, dass es schwer wird. Aber ich habe gesehen, dass Ciolek und Zabel heute sehr sehr stark sind, habe ich am letzten Berg alles auf eine Karte gesetzt und mir gedacht, jetzt oder nie. Mittendrin hatte ich dann zwar Angst, dass es doch zu viel und zu schwer wird, aber es hat ja im Endeffekt gereicht“, so ein überglücklicher Sieger nach 5:14:02 Stunden, in denen Wegmann mit einem Schnitt von 40,1 Kilometern pro Stunde unterwegs war. „Das gibt Motivation für die anstehende Tour de France“, so Wegmann.

Link: Deutsche Straßen-Meisterschaft in Bochum

Fotos: Fabian Wegmann im Ziel und Stefan Rosiejak mit Karsten Migels bei der Arbeit. © Ulrich Müller und Elmar Kremser

 
Gerolsteiner-TOUR-Festival
Team TOUR im Zeitfahren. Foto: Uwe GeisslerGerolstein, 18. Mai 2008. Faszination Rennrad: Einzelzeitfahren, Teamzeitfahren, Marathon, Nachwuchs- und Sprintrennen sowie eine großen Radsport-Messe und Party - beim Gerolsteiner-TOUR-Festival gibt es traditionell das Komplettprogramm. Bei der dritten Auflage zum dritten Mal dabei auch Stefan Schwenke als Moderator der Veranstaltung. Eine Premiere gab es für den 31-Jährigen trotzdem: Erstmals war er im Rahmen des Teamzeitfahrens in Gerolstein selber sportlich aktiv.
Für das Team des Rennradmagazins TOUR mit Marathon-Spezialistin Carola Felchner Technik-Experte Dirk Zedler fehlte noch Verstärkung, kurzerhand sprang Schwenke gemeinsam mit Nicole Vlaswinkel vom Radsportversad Rose ein. „Eine Stunde vor dem Start hatte ich weder ein Rad noch Klamotten“, so Schwenke. Dank der Unterstützung von Canyon mit einem Rad vom Messestand, Jeantex mit entsprechender Bekleidung und LAS mit einem Radhelm sowie von Organisations-Mitarbeiter Dirk Sandrock mit Schuhen und Pedalen wurde aus dem Moderator aber trotzdem noch ein Radfahrer.
Das Team von TOUR mit Steefan Schwenke. Foto: Uwe Geissler„200 Meter bin ich vor dem Start noch schnell gefahren, dann ging‘s los“, so Schwenke zum Kaltstart in der Eifel. „Superdanke allen, die mitgeholfen haben, dass das so kurzfristig geklappt hat.“ Spaß hatte die Mannschaft danach nämlich eine ganze Menge. „Es war einfach cool. Eine perfekte Zeitfahrstrecke, dazu dieses Gefühl von Geschwindigkeit, einfach super“, so Dirk Zedler im Ziel. Ehrensache, dass die Mannschaft geschlossen zu viert in Gerolstein einrollte. Obwohl völlig unvorbereitet verpasste das Quartett mit 48:27,3 Minuten auf der gut 31 Kilometer langen Strecke das Podest nur um 23 Sekunden.
Stefan Schwenke im Gespräch mit Tim Klinger. Foto: Henning AngererKaum im Ziel, gab‘s für Stefan Schwenke dann den nächsten Rollenwechsel. Gemeinsam mit den Kollegen von RPR1 ging es schließlich darum, die Rennen weiter am Mikrofon zu verfolgen. Mit dabei am Sonntag beim Marathon auch eine ganze Menge Prominenz. Neben den Gerolsteiner-Profis Fabian Wegmann und Tim Klinger radelte auch der Teamchef Hans-Michael Holczer persönlich mit. „Ein völlig neues Gefühl, nach 35 Jahren mal wieder eine Startnummer am Trikot zu haben“, so Holczer am Mikrofon von Stefan Schwenke.

Link: Gerolsteiner-TOUR-Festival

Fotos: Stefan Schwenke mit dem TOUR-Team auf der Strecke und im Gespräch mit Tim Klinger. © Uwe Geissler und Henning Angerer

 
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