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Die nächsten Veranstaltungen mit Stefan Schwenke als Moderator: 21. bis 26. Mai Bayern Rundfahrt, 30. Mai bis 2. Juni NationsCup der Junioren - Trofeo Karlsberg, 4. bis 8. Juni BIKE Four Peaks mehr>>> |
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Gersheim, 14. August 2011. Europameister Pierre-Henri Lecuisinier hat die Trofeo Karlsberg gewonnen. Auf der vierten Etappe des wichtigsten Juniorenrennens Deutschlands, das in diesem Jahr erstmals von Stefan Schwenke als Moderator am Mikrofon begleitet wurde, reichte dem Franzosen beim Sieg des Österreichers Daniel Biedermann ein Platz in der erste Gruppe. Die Plätze des mit 20 Nationalmannschaften aus fünf Kontinenten erstklassig besetzten Fünf-Etappen-Rennens gingen an den Dänen Rasmus Lund vor dem Niederländer Ivac Slik.
«Eine spannende Veranstaltung und mit viel Herzblut organisiert, das ist Nachwuchsförderung wie sie sein soll», zeigte sich Schwenke von Stimmung und Einsatz des Rennens im Saarland beeindruckt. Durch die Punkte für die weltweit wichtigste Rennserie für Junioren, die auch für die Startplätze bei den Weltmeisterschaften entscheidend ist, waren alle Etappen hart umkämpft. Die Trofeo Karlsberg, ist sechste Station des «NationsCups». Bisher fanden in der Serie die Rennen Paris-Roubaix, Istrien-Rundfahrt, Friedensfahrt der Junioren, GP General Patton und Tour de l'Abitibi statt.
Sieger der Auftaktetappe zwischen Niederwürzbach und Ommersheim war der Italiener Valerio Conti geworden. Die zweite Etappe und das Zeitfahren entschied Pierre-Henri Lecuisinier für sich, die vierte Etappe ging an den Dänen Soren Karg Andersen.
Link: Trofeo Karlsberg
Foto: Europameister Pierre-Henri Lecuisinier hat die Trofeo Karlsberg gewonnen. © Trofeo Karlsberg
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Münster, 31. Juli 2011. Es war der größte, schnellste und am Ende auch der emotionalste Triathlon, den Münster je erlebt hat. Bei der vierten Auflage des Sparda-Münster-City-Triathlon purzelten in und an Münsters Hafen nicht nur die Rekorde, nicht nur bei Sieger Patrick Dirksmeier liefen im Zielbereich nach einem Einlauf unter Gänsehautatmosphäre in der spektakulären Kulisse die Tränen. «Ich habe nie daran gedacht, diesen Moment jemals in meinem Leben wiederholen zu können. Ich bin so glücklich, im Winter hatte ich noch gedacht, müsste Schachspieler werden», so Dirksmeier im Rückblick auf eine schwere Zeit, während er und seine Freundin Anne ihren Tränen freien Lauf ließen. Vorher hatte der 27-Jährige dagegen um so abgeklärter agiert, mit der schnellsten Schwimmzeiten seine Ambitionen gleich zum Auftakt deutlich gemacht und dann auf dem Rad unterstrichen, um sogar eine Sekunden beim Laufen wieder verschenken zu können. Tammo König aus Oldenburg hatte im Ziel 3:01 Minuten Rückstand auf den Lokalmatadoren Dirksmeier. Dritter wurde mit Thorsten Grandke bereits der zweite Münsteraner.
Das Rennen der Frauen gewann Birte Rohs vom TRC Essen vor allem dank der schnellsten Laufleistung. Zweite wurde Vorjahressiegerin Petra Stöppler von Marathon Steinfurt, Dritte Katharina Hubert von den Triabolos aus Hamburg, die sich aus der dritten Startgruppe noch auf das Podest kämpfte.
Zum zweiten Mal fanden im Rahmen des Sparda-Münster-City-Triathlons auch die Deutsche Hochschulmeisterschaften statt. Den Titel bei den Herren holte sich in einem eindrucksvollen Rennen und dank der besten Laufleistung Simon Jung von der Uni Siegen, der ansonsten in der Bundesliga für das EJOT-Team des TV Buschhütten startet. Titelverteidiger Oliver Strankmann von der Deutschen Sporthochschule Köln, der auch schon 2008 bei der Premiere in Münster gewonnen hatte, hatte zunächst beim zweiten Wechsel ein paar Meter an Boden verloren, konnte aber auch das Tempo des neuen Titelträgers auch auf den folgenden Kilometern nicht ganz mitgehen. Allerdings profitierte der Titelträger davon, dass der zweifache Münster-Sieger offenbar nicht ganz in Top-Form war: «Wenn Oliver schlechte Beine hat, das merkt man zum Glück sofort, sonst sieht man ihn beim Radfahren nämlich nicht wieder», so Sieger Jung im Ziel am Mikrofon von Moderator Stefan Schwenke. Bronze holte Christian Thomas, ebenfalls unterwegs für die Deutsche Sporthochschule Köln.
Bei den Frauen lief mit Franziska Scheffler eine junge Athletin zum Titel, die vor genau vier Wochen schon einmal begleitet von Schwenkes Kommentar Gold geholt hatte. Nach dem Sieg bei den Deutschen Meisterschaften im Rahmen des «T3»-Triathlons in Düsseldorf sowie dem DM-Gold im Frühjahr war es sogar schon Schefflers dritte nationale Meisterschaft in diesem Jahr. Julia Seibt, im vergangenen Jahr in Münster noch Sechste der Studentinnen, führte lange und holte diesmal am Ende Silber. Bronze ging an Linda Klauke.
Für die Organisatoren von Tri-Finish Münster soll die zweite Austragung der nationalen Meisterschaften der Studierenden jetzt ein Sprungbrett für mehr sein. Sie träumen vorsichtig von der Ausrichtung der Triathlon-Weltmeisterschaft der Studenten. «Das ist erst eine spontane Idee ist, die viel an Rücksprache erfordert», hielt sich der TriFinish-Vorsitzende Dieter Rosenbaum gegenüber der WN aber noch zurück.
Insgesamt gingen beim Sparda-Münster-City-Triathlon erneut knapp 1000 Athletinnen und Athleten an den Start. Der Wettkampf ist traditionell wenige Minuten nach Anmeldestart komplett ausgebucht.
Link: Sparda-Münster-City-Triathlon
Fotos: Tränen im Ziel bei Patrick Dirksmeier und Freundin, Dirksmeier mit Frauen-Siegerin Birte Rohs, Jubel über den Titel bei Simon Jung und Stefan Schwenke zum dritten Mal am Mikrofon des Sparda-Münster-City-Triathlons. © Jürgen Peperhowe / WN und Sportograf
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Düsseldorf, 3. Juli 2011. Starker Auftakt: Jonathan Zipf, Weltcup-Siebter von Sydney, hat vor 35.000 Zuschauern die Premiere des «T3»-Triathlons in der Innenstadt von Düsseldorf gewonnen. Auf der Sprintdistanz über 750 Meter Schwimmen im Medienhafen, 20 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen setzte sich der 25-Jährige vom TV Buschhütten mit einem starken Finish 15 Sekunden vor Olympiasieger Jan Frodeno vom LAZ Saarbrücken durch und hat damit eindrucksvoll seine Ambitionen für eins der Anfang August in London zu vergebenen Olympia-Tickets für 2012 unterstrichen. Platz drei ging im Hauptrennen des mit 2000 Teilnehmern auf Anhieb komplett ausgebuchten Wettkampfes an den Potsdamer U23-Weltmeister Franz Löschke. Dabei gab‘s für den auf der Schwimmstrecke, in der Wechselzone und auf weiten Teilen der Laufstrecke von Stefan Schwenke am Mikrofon begleiteten Wettkampf nicht nur von den Top-Athleten viel Lob: «Düsseldorf scheint vom Triathlon-Virus angesteckt worden zu sein. Eine derart gelungene Erstauflage habe ich noch nicht erlebt. Daumen hoch», so Olympiasieger Frodeno.
Teil des langen Wettkampftages, der schon um 8 Uhr begonnen hatte als Schwenke noch in der ersten Maschine aus München saß, die die schnellste Verbindung zwischen der bis in die Nachtstunden andauernden Siegerehrung bei der Schwalbe-TOUR-Transalp in Arco und dem Triathlon-Einsatz in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt darstellte, waren auch ein Europacup der Junioren und die nationalen Meisterschaften der «Age-Grouper» über die Kurzdistanz. «Da gab‘s ein Wiedersehen mit vielen alten Bekannten», so Schwenke, der inzwischen seit 22 Jahren in der deutschen Triathlon-Szene unterwegs ist. Seinen ersten richtigen Dreikampf hatte er als Aktiver 1989 in Vreden absolviert. «Es sind nur wenige, aber einige sind inzwischen genauso lange dabei wie ich», stellte der Moderator in Düsseldorf fest.
Organisiert wurde der «T3» mit seinen Teilnehmern aus 20 Nationen unter der Schirmherrschaft von Düsseldorfs Oberbürgermeister Dirk Elbers vom Nordrhein-Westfälischen Triathlonverband.
Link: «T3»-Triathlon in Düsseldorf
Foto und Graphik: Moderator Stefan Schwenke beobachtet die Spitzengruppe um Olympiasieger Jan Frodeno in der Wechselzone. © Thomas Asmus / Logo des «T3»-Triathlon in Düsseldorf
Link: Der Europacup in Düsseldorf auf YouTube
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