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Partystimmung in Hannover
David KiptanuiHannover, 7. Mai 2006. Traumwetter und Partystimmung haben die 16. Auflage des Spielbanken-Marathon in Hannover geprägt. Am Streckenrekord lief Sieger David Kiptanui nach 42,195 Kilometern jedoch knapp vorbei. Insgesamt gingen über die verschiedenen Strecken 11.346 Läuferinnen und Läufern an den Start. Auf der Hauptstrecke gab's durch Kiptanui sowie Augustus Kavutu Mbusja und Josephat Kipchoge Rop kenianischen Dreifacherfolg, wobei der Sieger mit 2:14:13 Stunden bei heftigen Windböen den bestehenden Streckenrekord nur knapp verpasst hat. Bei den Frauen ging der Sieg nach Äthiopien. Kemini Chala hatte zwar im Finale arg zu kämpfen und musste an ihre Grenzen gehen, setzte sich aber in 2:47:43 deutlich vor Ledisha Biwott aus Kenia und Verena Becker aus Kronhagen durch.
Auf der halben Distanz wurden die alten Streckenrekorde in Hannover am Sonntag förmlich pulverisiert. Gleich fünf der Männer und die ersten drei Frauen blieben unter der alten Bestmarke. Sieger wurden Johnstone Chepkwony in 1:01:49 und Viola Bor in 1:15:32 Stunden. "Diese Zeiten zeichneten sich schon auf den ersten Kilometern ab, ein eindrucksvolles Rennen", so Stefan Schwenke, der den Marathon im zweiten Jahr gemeinsam mit Hit-Radio-Antenne-Kollege Christian Stoll moderiert und kommentiert hat. Insgesamt zählten die Veranstalter in Hannover 11.346 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Foto: David Kiptanui siegt in Hannover. © Spielbanken-Marathon Hannover


 
Spurt in die Mainacht
Jubel bei Andreas Beikirch. Foto: Mani WollnerBüttgen, 1. Mai 2006. Andreas Beikirch und Leif Lampater haben bei der Bahn-Premiere von Sportsprecher Stefan Schwenke vor großer Kulisse die 23. Auflage des Spurts in die Mainacht gewonnen. Auf dem Velodrom im Sportforum in Büttgen setzte sich das Duo knapp vor Andreas Kappes und seinem schweizer Partner Alexander Aeschbach durch. Beide Teams hatten im Finale eine Runde Vorsprung vor der Konkurrenz, damit wurde der letzte Sprint zum Zweikampf, den Beikirch knapp vor Aeschbach für sich entschied. Lars und Sven Teutenberg hatten wenige Runden vor Schluss noch versucht, den Rundenrückstand zur Spitze zu egalisieren, wurden aber vom Feld wieder gestellt und landeten schließlich auf Platz drei.
Den Sprinter-Cup gewann Weltmeister und Olympiasieger Stefan Nimke aus Schwerin vor den beiden für den RSC Turbine Erfurt fahrenden Sprintern Robert Förstemann und Michael Seidenbecher. Von der Qualität der Bahnfahrer überzeugte sich in Büttgen unter anderem auch BDR-Präsident Rudolf Scharping. Das traditionelle Rennen am Maifeiertag gewann im strömenden Lars Teutenberg vor Andreas Beikirch und Christian Grasmann.

Foto: Schneller Mann: Andreas Beikirch gewinnt mit seinem Partner Leif Lampater den Spurt in die Mainacht. © Mani Wollner

 
Univega-Cycling-Team in Top-Form
Nicole CookZug, 24. April 2006. Ein Damenteam in Feierlaune hat sich heute in Zug offiziell der Öffentlichkeit vorgestellt. Am Mikrofon von Sportsprecher Stefan Rosiejak gab es bei der Präsentation des Univega Pro-Cycling-Teams jedenfalls jede Menge lachender Gesichter. Was allerdings nach dem bisherigen Saisonverlauf keine Überraschung ist. Das Frauenteam aus der Schweiz konnte bereits fünf Siege einfahren, gewann durch Nicole Cooke den Weltcup beim Fleche Wallone und hat mit der Britn auch die derzeit Führende im Weltcup in ihren Reihen.
"Für die Präsentation eines solchen Teams lohnt sich auch ein bisschen Stress", sagte Stefan Rosiejak, der bis Sonntag noch für die UCI bei der Niedersachsen-Rundfahrt im Einsatz war und quasi von der Ziellinie in Göttingen direkt zum Flughafen eilte, um rechtzeitig zur Univega-Präsentation in der Schweiz zu sein. Neben Nicole Cooke sind beim Univega-Team die schweizer Zeitfahrspezialistin und Triathletin Karin Thürig sowie ihre Landsfrauen Priska Doppmann, Dritte des Giro und Siegerin der Grand Boucle, Sarah Grab, Franziska Röthlin, die Landesmeisterin Sereina Trachsel, Pascale Schneider, sowie Sarah Düster aus Deutschland, Emma Rickards aus Australien, Joanna Kiesanowski aus Neuseeland und die Österreicherin Christiane Soeder unter Vertrag. Kann die Mannschaft auch nur annähernd an die Erfolge der vergangenen Jahre anschließen, wird die Luft für die Konkurrenz jedenfalls dünn. Thürigs Ziel ist klar der dritte Weltmeister-Titel im Zeitfahren, bekannte sie gegenüber Stefan Rosiejak. Auch abseits des Sports gab es am Montag einige Neuigkeiten in der Schweiz. "Christiane Soeder ist seit einigen Tagen Dr. med. - und das neben dem Radsport", stellte Sportsprecher Rosiejak erstaunt fest.

Foto: Erfolgreiches Team: Nicole Cooke gewinnt den Weltcup beim Fleche Wallone. © Univega Pro-Cycling-Team

Das Univega Pro-Cycling-Team im Netz.
 
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