Harsewinkel, 13. Mai 2006. Triathlet Ingmar Lundström hat die vierte Auflage des Nightrun in Harsewinkel gewonnen. Der Langstreckler vom LC Borholzhausen setzte sich in 32:15 Minuten zwar souverän durch, verpasste den Streckenrekord von Marcus Biehl am Ende aber deutlich. Auf den Plätzen des seit der Premiere von Stefan Schwenke moderierten Citylaufes landeten Oliver Reins vom SV Brackwede in 32:36 Minuten sowie der Vorjahres-Zweite und Top-Duathlet Maik Twelsiek vom TV Lemmgo mit 32:51 Minuten. Das Rennen der Frauen in der Heimat der Claas-Mähdrescher dominierte von Anfang an Illona Pfeiffer vom LT Dissen. In 37:17 Minuten blieb sie bei gute äußeren Bedingungen zwar weit hinter der Streckenrekordzeit zurück, bestimmte das Renngeschehen aber nach Belieben. Stefanie Vergin erreichte das Ziel als Zweite erst nach 40:59 Minuten.
Insgesamt registrierten die Veranstalter 443 Läuferinnen und Läufer im Ziel des Hauptlaufes. Im Rahmenprogramm starteten mehrer hundert Kinder in verschiedenen Nachwuchsläufen, außerdem erlebte Harsewinkel erneut einen äußerst erfolgreichen Teamwettkampf über fünf Kilometer.
Foto: Ingmar Lundström lief in Harsewinkel allen davon. © Markus Nieländer
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Hannover, 7. Mai 2006. Traumwetter und Partystimmung haben die 16. Auflage des Spielbanken-Marathon in Hannover geprägt. Am Streckenrekord lief Sieger David Kiptanui nach 42,195 Kilometern jedoch knapp vorbei. Insgesamt gingen über die verschiedenen Strecken 11.346 Läuferinnen und Läufern an den Start. Auf der Hauptstrecke gab's durch Kiptanui sowie Augustus Kavutu Mbusja und Josephat Kipchoge Rop kenianischen Dreifacherfolg, wobei der Sieger mit 2:14:13 Stunden bei heftigen Windböen den bestehenden Streckenrekord nur knapp verpasst hat. Bei den Frauen ging der Sieg nach Äthiopien. Kemini Chala hatte zwar im Finale arg zu kämpfen und musste an ihre Grenzen gehen, setzte sich aber in 2:47:43 deutlich vor Ledisha Biwott aus Kenia und Verena Becker aus Kronhagen durch.
Auf der halben Distanz wurden die alten Streckenrekorde in Hannover am Sonntag förmlich pulverisiert. Gleich fünf der Männer und die ersten drei Frauen blieben unter der alten Bestmarke. Sieger wurden Johnstone Chepkwony in 1:01:49 und Viola Bor in 1:15:32 Stunden. "Diese Zeiten zeichneten sich schon auf den ersten Kilometern ab, ein eindrucksvolles Rennen", so Stefan Schwenke, der den Marathon im zweiten Jahr gemeinsam mit Hit-Radio-Antenne-Kollege Christian Stoll moderiert und kommentiert hat. Insgesamt zählten die Veranstalter in Hannover 11.346 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Foto: David Kiptanui siegt in Hannover. © Spielbanken-Marathon Hannover
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Büttgen, 1. Mai 2006. Andreas Beikirch und Leif Lampater haben bei der Bahn-Premiere von Sportsprecher Stefan Schwenke vor großer Kulisse die 23. Auflage des Spurts in die Mainacht gewonnen. Auf dem Velodrom im Sportforum in Büttgen setzte sich das Duo knapp vor Andreas Kappes und seinem schweizer Partner Alexander Aeschbach durch. Beide Teams hatten im Finale eine Runde Vorsprung vor der Konkurrenz, damit wurde der letzte Sprint zum Zweikampf, den Beikirch knapp vor Aeschbach für sich entschied. Lars und Sven Teutenberg hatten wenige Runden vor Schluss noch versucht, den Rundenrückstand zur Spitze zu egalisieren, wurden aber vom Feld wieder gestellt und landeten schließlich auf Platz drei.
Den Sprinter-Cup gewann Weltmeister und Olympiasieger Stefan Nimke aus Schwerin vor den beiden für den RSC Turbine Erfurt fahrenden Sprintern Robert Förstemann und Michael Seidenbecher. Von der Qualität der Bahnfahrer überzeugte sich in Büttgen unter anderem auch BDR-Präsident Rudolf Scharping. Das traditionelle Rennen am Maifeiertag gewann im strömenden Lars Teutenberg vor Andreas Beikirch und Christian Grasmann.
Foto: Schneller Mann: Andreas Beikirch gewinnt mit seinem Partner Leif Lampater den Spurt in die Mainacht. © Mani Wollner
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