Albstadt, 11. Juni 2005. Mit einer Überraschung endete der ersten Tag der nationalten Titelkämpfe auf dem Mountainbike. Neuer Deutscher Meister wurde im württembergischen Albstadt das Team Fuji-Bikes II um die Achtplatzierte des Marathon-Weltcups auf Zypern Sandra Klose. Im Team-Relay waren Klose und ihre Teamkameraden Tobias Witzack, Marc Mensebach und Wilko Rochow nicht zu schlagen. Silber holte sich das Team Fuji-Bikes I, Bronze ging an Rothaus-Cube.
Die beiden Fuji-Teams hatten sich bereits nach dem ersten Durchgang einen Vorsprung erarbeitet, de sie bis zum Schluss weiter ausbauten. Im Sprint der letzten Fahrer zog das Team II zwar gegenüber der Olympia-Siebten von Athen, Ivonne Kraft, mit ihren Teamkameraden Roland Golderer, Olaf Rochow und Sebastian Szraucner den Kürzen, eine Zeitstrafe für die erste Mannschaft wegen eines Wechselfehlers sicherte letztlich aber der Reserve den Titel. „Unsere Favoritenstellung haben wir bestätigt. Für die Sportler ist es nur schade, dass letztlich eine Zeitstrafe das Rennen entschieden hat“, so Fuji-Teamchef Bernhard Mollnhauer im Gespräch mit Stefan Rosiejak, der die Titelkämpfe moderiert. Die Vorjahressieger vom Team Stevens aus Hamburg um den mehrfachen Deutschen Crossmeister Malte Urban landeten nur auf Platz acht.
In den Titelkämpfen der Senioren gingen die Titel an Vorjahressieger und Altersklassen-Weltmeister Martin Hollerbach sowie an den Regensburger Christian Kurth. Am zweiten Meisterschaftstag stehen die Entscheidungen in den Rennen der Männer und Frauen im Cross-Country an. Die Top-Favoriten sind hier die Olympia-Dritte Sabine Spitz und der fünffache Deutsche Meister Lado Fumic.
Foto: Begeistertes Publikum: Die Titelkämpfe in Albstadt erleben einen unglaublichen Zuspruch. © Armin M. Küstenbrück
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Harsewinkel, 5. Juni 2005. Der Regen und ein stark auftrumpfender Andreas Niedrig haben das Geschehen bei der 18. Auflage des TriSpeed-Triathlons in Harsewinkel bestimmt. Wetter gegen das Wasser von oben noch gegen den Hawaii-Siebten aus Oer-Erkenschwick war bei der Großveranstaltung in Ostwestfalen ein Kraut gewachsen. Niedrig legte auf der Mitteldistanz über zwei Kilometer Schwimmen, 80 Kilometer Radfahren und 20 Kilometer Laufen gleich einen Start-Ziel-Sieg hin und legte dabei bis zum Finale mehr als zehn Minuten zwischen sich und die Konkurrenz. Näher als dreieinhalb Minuten kamen ihm die Verfolger dabei nach dem Startschuss nicht mehr.
"Es war schon hart, aber ich bin froh, dass es so gut lief, nachdem ich gerade aus dem Trainingslager komme. Jetzt bin ich zuversichtlich für meine Abschiedsvorstellung in Roth, weil auf Platz 50 wollte ich meine Triathlon-Karriere dort nicht beenden", sagte Niedrig im Ziel gegenüber Moderator Stefan Schwenke. "Jetzt gilt meine Vorbereitung nochmals der Langdistanz in Roth und dann freue ich mich auf mehr Zeit mit meiner Famielie", so Niedrig. Auch für die Siegerin im Rennen der Frauen sollte der Wettkampf in Harsewinkel der Vorbereitung für die Langdistanz dienen. Nach souveräner Leistung insbesondere auf dem Rad setzte sich hier Nine Schneider vom TV Netphen durch. Ihre weiteren Planungen sind auf den Ironman Austria in Kärnten ausgerichtet.
Das Rennen über die Kurzdistanz wurde durch die Athleten der 2. Bundesliga dominiert. In einem knappen Rennen setzte sich hier Markus Fachbach vom EJOT-Team des TV Buschhütten vor Duathlon-Spezialist Maik Twelsiek vom TV Lemgo durch. Im Finale lehnte Fachbach sogar den obligatorischen Blumenstrauß für den Sieger ab. "Das war nicht bös' gemeint, aber ich wusste ja nicht, wie knapp das gegen den Maik noch wird", erklärte der Koblenzer, der die Buschhüttener in der Teamwertung der 2. Bundesliga zum Tagessieg führte. „Und mit Blumen in der Hand spurtet es sich halt nicht so gut.“ Für Fachbach, den die Konkurrenz nach dem Erfolg glatt zum Saisonaufsteiger des Jahres ernannte, war es der erste Sieg in dieser Saison. Mittelfristig zieht es den 22-jährigen Student nun zu längeren Distanzen. Der Mitteldistanz-DM in Kulmbach soll im November das Ironman-Debüt in Florida folgen. Bei den Frauen setzte sich mit Katjana Quest-Altrogge vom
Krefelder Kanu-Klub eine in Harsewinkel gute Bekannte durch. Sie fing erst auf dem letzten Kilometer die lange Führende Birgit Euscher vom LC Solbad noch ab.
Fotos: Souveräner Sieger: Andreas Niedrig war in Harsewinkel unschlagbar. © Markus Nieländer
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Isselhorst, 4. Juni 2005. Berglauf-Experte Alexander Dackiw hat am späten Samstagabend die siebte Auflage der Isselhorster Nacht gewonnen. Der für den VT Contwig laufende Langstrecker setzte sich bereits zur Hälfte der rund 9,2 Kilometer langen Citylauf-Distanz von seinen Begleitern der anfangs vierköpfigen Spitzengruppe ab und hatte im Ziel 17 Sekunden Vorsprung auf den Lokalmtadoren Oliver Reins vom SV Brackwede. Der war aber auch mit Platz zwei zufrieden. "Nach der ganzen Feierei habe mir nur gehofft, noch unter die Top-Drei zu kommen", so der frisch verheiratete Reins im Gespräch mit Streckensprecher Stefan Schwenke, der kurzfristig die Moderation der "Nacht" übernommen hatte. "Jetzt geht es erstmal in die Flitterwochen und dann peile ich im Herbst den Berlin-Marathon an", verriet der Hermannslauf-Dritte Reins. Dritter in Isselhorst wurde Duathlon-Spezialist Jörn Strothmann vom LC Solbad Ravensberg.
Bei den Frauen war nach der verletzungsbedingten Absage der Top-Favoritin Anke Kemmener Karin Schmalfeld die Frau des Abends. Nur zwei Wochen nachdem sich die Orientierungslauf-Spezialistin im Gelände erneut die Deutsche Meisterschaft gesichert hatte war sie auch ohne Kompass und Karte nicht zu schlagen und setzte sich in 33:22 Minuten mit recht deutlichem Vorsprung durch. Für Gisela Steinbeck von der DJK Gütersloh blieb in 34:14 Minuten damit zum dritten Mal in Folge nur Rang zwei. Dritter wurde mit Stefanie Vergin die schnellste Postbotin Ostwestfalens. Das Rennen der Inliner über ebenfalls 9,2 Kilomter gewannen die beide für den LC Solbad startenden Martin Kunter und Jennifer Kunau.
Foto: Dauerzweite: Gisela Steinbeck von der DJK Gütersloh holte sich in Isselhorst zum dritte Mal in Folge Silber. © www.sportsprecher.de
 Foto: Moderator in netter Gesellschaft: Stefan Schwenke umringt von Cheerleadern. © Henrik Martinschledde
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