Dienstag, 18. September 2018
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Die nächste Veranstaltung mit Stefan Schwenke als Moderator: 10. Juni Rund um Köln, 17. Juni Alpen Challenge Lenzerheide, 8. Juli Engadin Radmarathon... [mehr]
 
Bronzini und Scholz vorn
Ronny ScholzNürnberg, 11. September 2005. Die Italienerin Giorgia Bronzini und Gerolsteiner-Profi Ronny Scholz haben den Radklassiker "Rund um die Nürnberger Altstadt" gewonnen. Den Gesamt-Weltcup holte sich in souveräner Manier Top-Favoritin Oenone Wood aus Australien. Die 24-Jährige im Trikot der Equipe Nürnberger wurde beim Heimrennen ihres Teams Dritte. Platz zwei hinter der 22-jährigen Italienerin holte sich nach 116 Kilometern Rochelle Gilmore aus Australien. Im Weltcup-Finale hatten Ausreißer keine Chance.
Das Rennen der Männer wurde dagegen von einem Ausreißer entschieden. Ronny Scholz aus Herrenberg hatte es schon früh einmal als Solist versucht, kam allerdings nicht entscheidend weg. Rund 25 Kilometer vor dem Ziel des 156 Kilometer langen Rennens, das im Team der Sprecher von Stefan Schwenke gemeinsam mit fünf Kollegen moderiert wurde, griff der Gerolsteiner-Profi dann erneut an. Als Solist rettete der Sieger der Rheinland-Pfalz-Rundfahrt letztlich rund 20 Sekunden vor dem Italiener Raffaele Ferrara und dem Slowaken Jan Valach ins Ziel.
Jan Ullrich hatte mit dem Ausgang des Rennens ebenso wenig zu tun wie Ivan Basso. Ohne offensichtliche Ambitionen beendeten die Tour-de-France-Konkurrenten das Rennen im Hauptfeld.

Fotos: Ronny Scholz gewinnt als Solist. © Hennes Roth

 
Polnischer Sieg in Hessen
Cezary ZamanaBensheim, 4. September 2005. Der Pole Cezary Zamana vom Team Intel-Action hat die 24. Hessen-Rundfahrt gewonnen. Am Ende rettete der 37-Jährige acht Sekunden Vorsprung über das nur 19,1 Kilometer lange Abschluss-Zeitfahren. Überraschungs-Zweiter wurde beim einzigen deutschen Etappensieg der Tour durch Gerolsteiner-Profi Sebastian Lang der Niederländer Lars Boom vom Rabobank-Team. Der Crosser fuhr ein exzellentes Zeitfahren und holte fast eineinhalb Minuten auf Zamana auf.
Für den Polen gehört der Sieg in Hessen zu den größten Erfolgen seiner Karriere. "Mit der Polen-Rundfahrt erwarten wir nächste Woche unseren Saisonhöhepunkt, da müssen wir natürlich hier schon fit sein und treten in Bestbesetzung an", so der Mann im gelben Trikot gegenüber Rundfahrt-Moderator Stefan Schwenke.
Weniger zufrieden zeigte sich dagegen der als Top-Favorit für das Zeitfahren gehandelte Michael Rich. Er belegte auf dem Abschluss-Teilstück in Bensheim Platz drei, in der Gesamtwertung spielte er gar keine Rolle. "Wenn ich hier mehr Probleme habe als bei der Tour de France, dann stimmt was nicht", so der Zeitfahr-Spezialist aus Emmendingen im Gespräch mit Stefan Schwenke. "Wenn sich an dieser Form nichts mehr ändert, steht der Start bei der Weltmeisteschaft wohl in Frage."
Neben dem Team Intel-Action von Gesamtsieger gehörte die spanische Equipe Kaiku zu den dominierenden Mannschaften in Hessen. Nicht für die Vuelta berücksichtigt ging das Team in Bestbesetzung an den Start, holte durch Dioniso Galparsoro Martinez einen Etappensieg und das Sprint-Trikot sowie durch Jon Pascal Bru auch die Wertung des besten Kletterers. Die weiteren Etappensiege gingen an den Franzosen Jean-Patrick Nazon, den Weißrussen Alexandre Usov und Intel-Profi und Friedensfahrt-Sieger Piotr Wadecki. Neben Stefan Schwenke als Moderator war auch Stefan Rosiejak nach einigen Jahren Pause wieder in Hessen dabei. Er begleitete das Rennen als Sprecher von "Radio Tour".

Foto: Cezary Zamana. © www.sportsprecher.de

Link: www.hessen-rundfahrt.de

 
Leipheimer gewinnt D-Tour
Levi LeipheimerBonn, 23. August 2005. Der Amerikaner Levi Leipheimer vom Team Gerolsteiner ist Sieger der Deutschland-Tour. Nach seinem Etappensieg auf dem Dach der Tour in Österreich konnte sich der Mann im Gelben Trikot auf seine Mannschaft verlassen. Auch ein Sieg im Zeitfahren brachte Jan Ullrich nicht mehr an die Spitze des Gesamtklassements. Am Ende der Tour belegt Ullrich mit 31 Sekunden Rückstand auf Leipheimer Rang zwei. Dritter wird mit dem Österreicher Georg Totschnig ein Teamkamerad von Levi Leipheimer.
Ullrich hatte die Rundfahrt in den Bergen verloren. Nachdem er schon auf der Königsetappe den Anschluss eingebüßt hatte, musste er bei schlechtem Wetter am Feldberg nochmals Federn lassen. Dieser Rückstand war für Ullrich, der am Montag bei seinem Zeitfahrsieg nur entfernt an beste Zeiten erinnerte, auch in seiner Spezialdisziplin nicht mehr aufzuholen.
Leipheimer, Sechster der Tour de France, bezeichnete den Erfolg in Deutschland im Gespräch mit Tour-Sprecher Stefan Rosiejak, der die Rundfahrt gemeinsam mit dem Eurosport-Kollegen Carsten Migels kommentiert als "größten Erfolg meiner Laufbahn".


Foto: Leipheimer sichert sich Gelb. © Hennes Roth

Die Deutschland-Tour im Netz.

 
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