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Schwalbe-TOUR-Transalp | Drucken |  E-Mail
Arco, 2. Juli 2011. Eine Veranstaltung, die Spuren hinterlässt: Nicht nur von den 1200 Teilnehmern fordert die Schwalbe-TOUR-Transalp alles. Auf sieben Etappen und 917 Kilometern zwischen Sonthofen und Arco mit den Etappenorten Imst, Ischgl, Naturns, Livigno, Ponte di Legno und Kaltern ist das größte Rennrad-Etappenrennen der Welt auch für das Team der Organisation ein Härtetest. «Aber der schönste, den man sich vorstellen kann», so Stefan Schwenke, der die Veranstaltung jetzt im siebten Jahr in Folge begleitet und an der Seite des Kollegen Alexander Stuffer aus Südtirol moderiert. «Bei allem Stress, irgendwie ist es auch immer eine Woche Urlaub in den Alpen mit Freunden», so Schwenke, der außer für die Moderation von der Eröffnungsveranstaltung bis zur Siegerehrung auch für die kompletten Inhalte von Live-Ticker und der Social-Media-Plattform «facebook» der Veranstaltung verantwortlich ist.
Nach der Hitzeschlacht des Vorjahres hatten Organisatoren und Teilnehmer in diesem Jahr das perfekte Radfahrwetter. Der einzige nennenswerte Regen fiel, als in Livigno längst alle Teilnehmer im Ziel waren. «Das ist das erste Mal, dass ich Livigno als Zielort ohne Regen erlebe», so Schwenke. Zu den Höhepunkten des spektakulären Rennens, veranstaltet vom Rennradmagazin «TOUR» und organisiert unter der Leitung der Hamburger Agentur «Ley-Events» gehörten in diesem Jahr Pässe wie das Stilfserjoch oder der Mortirolo. Die Zielankunft fand zum dritten Mal in Folge in Arco statt - und nach den Gewittern der Vorjahre diesmal auch zur Siegerehrung ohne Regen.
Stefan Schwenke am Start in Imst. Foto: Uwe GeisslerFür Schwenke ist die Schwalbe-TOUR-Transalp aber nicht nur eins der anstrengendsten und spannendsten Projekte, sondern auch eins der emotionalsten. «In einer kompletten Woche erlebt man so viele Geschichten, lernt so viele Menschen kennen, lebt und leidet mit vielen mit, das gibt‘s in der Form sonst nicht noch einmal im Radsport. Die Teilnehmer von der gespannten Erwartung am Start bis zur völligen Erleichterung, zum Glücksgefühl mit Tränen in den Augen im Ziel in Arco zu erleben, von energiegeladen bis völlig erschöpft, das ist einfach einmalig.» So fiel der Abschied auch bei der siebten Teilnahme an der Schwalbe-TOUR-Transalp nicht leicht - zumal der 34-jährige Moderator erneut auf den zweiten Teil der Finisher-Party verzichten musste. Statt dessen ging‘s noch in der Nacht zurück nach München und von dort nach knapp vier Stunden Schlaf mit dem Flugzeug weiter nach Düsseldorf. Dort stand mit dem «T3»-Triathlon am Sonntag schon das nächste von Schwenke moderierte Projekt im Rennkalender.

Link: Schwalbe-TOUR-Transalp powered by Sigma

Fotos: Stefan Schwenke im Gespräch mit Milena Landtwing aus der Schweiz, mit ihrer Teampartnerin Lisa Pleyer Siegerin bei den Damen, platt aber glücklich, Sascha Ritschard und Stefanie Fischer nach ihrem Etappensieg in Kaltern und Stefan Schwenke am Start in Imst. © Tanja Johannsen, Stefan Schwenke und Uwe Geissler

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