Sonntag, 17. Juni 2018
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Hannover in kenianischer Hand | Drucken |  E-Mail
Hannover-MarathonHannover, 8. Mai 2005. Simon Lopuyet hat die 16. Auflage des City-Marathons in Hannover gewonnen. Bei kühler Witterung aber ansonsten guten äußeren Bedingungen setzte sich der Sieger des Köln-Marathons des Jahres 2001 am Sonntag auch vor dem Rathaus in Hannover durch. Nach 42,195 Kilometern und 2:15:36 Stunden hatte der Kenianer 37 Sekunden Vorsprung auf seinen Landsmann Joesphat Kipchoge Rop, der das Tempo des späteren Siegers am längsten mitgehen konnte. Mit Daniel Keter holte in 2:17:10 Stunden auch Rang drei einer der Läufer aus dem afrikanischen Läuferland. Schnellster deutscher Langstreckler war an der Leine Ingo Nötzel von der LLG Luckenwalde in 2:31:48 Stunden.
Bei den Frauen hätte Evelyne Kimuria am Ende fast ihren Sieg noch verspielt. Nach beruhigendem Vorsprung zur Hälfte des Rennens blieben nach 2:48:21 Stunden nur noch weniger als zweieinhalb Minuten auf Susanne Brema aus Hannover, die in 2:51:42 Stunden auf Rang zwei lief, sich aber zeitlich etwas mehr ausgerechnet hatte. "Der Wind war schon störend", so die Hannoveranerin im Ziel gegenüber Christian Stoll, der den Marathon gemeinsam mit Stefan Schwenke moderierte. In den Rahmenwettkämpfen über die Halbmarathondistanz siegten Damla Yenigelen aus der Türkei (1:21:34 Stunden) und Carsten Wenzek vom SSC Hanau Rodenbach (1:06:41 Stunden). Dritter über die 21,097 Kilometer wurde Paralympics-Sieger Henry Wanyoike aus Kenia. Den angepeilten Weltrekord verpasste der blinde Läufer in 1:11:26 Stunden allerdings deutlich. Über zehn Kilometer waren Dirk Schwarzbach vom TSV Kirchdorf in 32:02 und Annette Nothdurft von Hannover 96 in 37:09 Minuten vorn.

Weitere Infos zum Hannover-Marathon: www.marathon-hannover.de
 
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