Mittwoch, 15. August 2018
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Sensationssieger in Mannheim | Drucken |  E-Mail
Gerald CiolekMannheim, 26. Juni 2005. Gerald Ciolek ist gewinnt die Deutschen Meisterschaften der Radprorifs. Damit endet die Hitzeschlacht der Titelkämpfe in Mannheim nach 206 Kilometern mit einem Sensationssieger. Der erste 18-jährige Profi vom Team Akud Arnolds Sicherheit hatten im Finale eindeutig das höchste Tempo und düpierte die Top-Sprinter Robert Förster vom Team Gerolsteiner und Vize-Weltmeister Erik Zabel vom T-Mobile-Team förmlich. Der in Pulheim lebende Energieelektronik-Auszubildende schoss auf der Zielgerade aus dem toten Winkel der beiden Sprintstars und beendete mit diesem Erfolg eine zwölfjährige Siegesserie des jetzt als T-Mobile-Teams fahrenden Teams Telekom.
Ciolek wurde erst im April als Profi in den Essener Rennstall Akud-Arnold Sicherheit aufgenommen, nachdem der Wechsel von Linus Gerdemann zum dänischen Team CSC klar war. "Ich kenne Gerald gut, wir trainieren häufiger zusammen", so der Münsteraner Gerdemann im Gespräch mit dem DM-Moderator Stefan Rosiejak. Gerdemann, der selbst vor wenigen Tagen bei der Tour de Suisse als Etappensieger für eine Sensation gesorgt hatte weiter: "Gerald ist immer für eine Überraschung gut." Im vergangenen Jahr gewann Ciolek noch eine Etappe der Niedersachsen-Rundfahrt der Junioren, vor einer Woche war er Sieger der Schlussetappe der Mainfranken-Tour in Schweinfurt.
Zuvor hatte lange Zeit mit Felix Odebrecht ein anderer Akud-Profi den Rennverlauf bestimmt. Odebrecht war zusammen mit Gerolsteiner Profi Thomas Ziegler und Enrico Poitschke vom Team Wiesenhof mit einem Vorsprung von bis zu 3:35 Minuten unterwegs, wurden dann aber kurz vor dem Ziel eingeholt. Danach versuchte es Gerdemann mehrmals, konnte isch aber nicht entscheidend lösen.
Damit ging die Prognose von Jens Voigt, dem derzeit in der Pro-Tour bestplatzierten deutschen Profi nicht auf: "Linus, Christian Müller und ich sind heute die Besten - wir werden siegen", so der Wahlberliner im Gespräch mit Sportsprecher-Moderator Stefan Rosiejak.
Bei den Frauen wurde in Mannheim das beste Team der Welt seiner Favoritenrolle gerecht und hat seine Sprinterin zum Titel eskortiert: Regina Schleicher holte sich nach 108 Kilometern im Schlusspurt zum zweiten Mal den nationalen Titel. In 2:40:34 Stunden gewann Schleicher vor Tanja Hennes vom Team Buitenpoort-Flexpoint und Angela Brodtka vom Team Red Bull Frankfurt.

Foto: Sensationssieger im Spurt: Akud-Profi Gerald Ciolek. © Hennes Roth

 
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