Mittwoch, 24. Januar 2018
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Strothmann und Kampeter im Schnee | Drucken |  E-Mail
Nicole Kampeter. Foto: Robert BeckerHerzebrock, 4. Februar 2006. Gegen Vorjahressieger Jörn Strothmann kam die Konkurrenz nicht an. Der Duathlon-Spezialist aus Borgholzhausen kam auf gefrorenem Boden im Herzebrocker Schnee am besten mit den Bedingungen zurecht und setzte sich auch bei der elften Austragung des Geländewettkampfes am Ende souverän durch. Allerdings profitierte Strothmann dabei von technischen Problemen seines ärgsten Konkurrenten Heiko Lewanzik vom Stiebel-Eltron-Team Obergünzburg. "Die Kette ist immer übergesprungen, da hätte ich mich wohl mehr um mein Material kümmern sollen", so der Bundesliga-Triathlet im Gespräch mit Moderator Stefan Schwenke. Lewanzik belegte, auf der Radstrecke noch überholt von Marcelo Ruiz aus Bielefeld, am Ende sogar nur Platz drei. Strothmann wäre aber wohl ohne technische Probleme der Konkurrenz kaum zu schlagen gewesen: "Mir kam der neue Kurs mit dem zusätzlichen Anstieg sehr entgegen", äußerte sich ein zufriedener Sieger am Sportsprecher-Mikrofon.
Bei den Frauen war der Sieg von Rad-Spezialistin Nicole Kampeter nie gefärdet. Schon nach dem ersten Lauf lag die Athletin vom RC Endspurt Herford vorn, in ihrer Spezialdisziplin fuhr die Dritte der Deutschen Crossmeisterschaften von Hamburg dann endgültig auf und davon und mischte dabei auch ohne Klickpedale die Männerkonkurrenz nochmals richtig auf. "Im Anstieg wären die schon hilfreich gewesen, aber ich wollte schnell wechseln, also bin ich mal so gefahren", so Kampeter im Siegerinterview.

Foto: Souverän: Cross-Spezialistin Nicole Kampeter. © Robert Becker

 
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© 2018 www.sportsprecher.de - Moderator Stefan Schwenke
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