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Andre Greipel im Spurt | Drucken |  E-Mail
Köln, 5. Juni 2006. Der Rostocker Andre Greipel holte für das T-Mobile Team den Sieg beim Kölner Tradtionsrennen "Cologne Classics", das am Pfingstmontag von mehreren tausend Zuschauern im Stadtteil Longerich verfolgt wurde und auch Sportsprecher Stefan Rosiejak einiges abverlangte. Greipel gewann im Spurt vor dem neuen deutschen Sprinterstar und amtierenden Straßenmeister Gerald Ciolek vom Team Wiesenhof und Bayern-Rundfahrt-Etappensieger Ralf Grabsch vom Team MILRAM.
Das Rennen war gekennzeichnet von extrem hohen Tempo. "Teilweise hatten die Jungs einen Schnitt von 48 Kilometern pro Stunde", war auch Rosiejak beeindruckt. Pech hatte nur Olaf Pollack, der im entscheidenden Augenblick den Anschluss an die Fluchtgruppe verpasste und nach einem hervorragenden Rennen nur den Spurt der Verfolgergruppe für sich entschied. Auch die beiden Gerolsteiner-Profis Thomas Fothen und Heinrich Haussler konnten nicht vorne mitmischen, obwohl sie alles versuchten. "Es war verflucht schnell und hektisch heute", sagte Fothen im Interview mit Rosiejak der zusammen mit Olympiasieger Udo Hempel am Mikrofon saß.
Selbst ARD-Moderator Herbert Watterot zeigte sich begeistert und ließ den Stand, an dem er sein neues Buch präsentierte, mehrmals allein, um am Streckenrand das Rennen zu verfolgen. Sein Kollege Marcel Wüst, sportlicher Leiter des Rennens, zeigte sich zufrieden und sagte bescheiden: "Ich denke, wir haben einen guten Job gemacht", so Wüst gegenüber Stefan Rosiejak.
 
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