Donnerstag, 18. Oktober 2018
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Steher-Titel geht in die Schweiz | Drucken |  E-Mail
Forst, 18. Juni 2006. Zu einer Hitzeschlacht entwickelte sich die Europameisterschaft der Steher, die schon seit 1996 zum dritten Mal in Forst in der Lausitz ausgetragen wurde. Der Schweizer Giuseppe Atzeni, der über einen schweizer und italienischen Pass verfügt, war dabei der Fahrer mit den größten Kraftreserven. Sein Schrittmacher Dieter Durst, selbst schon vielfacher Welt- und Europameister, führte Atzeni souverän und ruhig zum Ziel. Atzeni verwies dabei den "ewigen Weltmeister" Carsten Podlesch aus Berlin auf Platz zwei, Timo Scholz vom Team "notebooksbilliger.de" holte sich für Deutschland die Bronzemedaille.
Rund 4500 Zuschauer verfolgten in dem 400 Meter langen und 100 Jahre alten Oval den Kampf um die Meisterschaft. Das Fahrerfeld wurde komplettiert mit Fahrern aus den Niederlanden, Frankreich, der Tschechischen Republik und Belgien, die aber bei einem Stundenmittel von 70,89 km/h keine Chancen hatten.
"Forst ist die schönste Freiluftbahn Europas!" schwärmte der Generalsekretär der Europäischen Radsportunion, Roland Hofer aus Zürich am Mikrofon von Sportsprecher Stefan Rosiejak, der die EM als englischer und französischer Moderator mit seinem Kollegen Frank Schneider verfolgte. Schon eine Woche später finden in Forst mit den Deutschen Meisterschaften im Einzelzeitfahren die nächsten Meisterschaften zum 100jährigen Bahnjubiläum statt.
 
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© 2018 www.sportsprecher.de - Moderator Stefan Schwenke
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